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Die neue Seebrücke

 Seebrücke

Wahrzeichen und Treffpunkt

Stolze 305 m lang, spannt sie sich wie ein Bogen über den Strand und übers Wasser. Die drei begehbaren Themeninseln machen die Erlebnisbrücke zu einer Besonderheit:

Insel 1 - Sonnenbaden und Relaxen
Brückenstation 2 Wer hier innehält, dem werden vielfältige Möglichkeiten zur Entspannung gegeben. Die Insel verfügt über fest installierte Hängematten sowie eine großzügig ins Meer gleitende Treppenanlage.

Insel 2 - Wasserspaß
Brückenstation 2 Hier können die Besucher aktiven Badespaß erleben. Von einer gebogenen Stahltreppe, die in die Ostsee gleitet bis hin zu verschiedenen Kuben, Mauern und Brettern, von denen man ins Wasser springen kann. Diese Insel hat zwei Ebenen, wobei die untere nur knapp über dem Meeresspiegel liegt.

Insel 3 - Brückenkopf mit Aussichtsplattform
Brückenstation 2 Der Brückenkopf erhebt sich mit seinem geschwungenen Dach, welches von verschiedenen Säulen getragen wird, geradezu kraftvoll aus dem Meer. Die schlanke Säulenkonstruktion lässt das Dach dem Besucher nahezu schwebend erscheinen. Der Brückenkopf umfasst nicht nur die Funktion der Aussichtsplattform auf dem Meer, sondern ebenfalls einen für die Wassertouristik integrierten Schiffsanleger*. Die teilweise im Schatten liegenden Sitzplätze zum Entspannen stellen eine wichtige Ergänzung zu den an den jeweiligen Promenadenenden befindlichen Aussichtstürmen dar.

* Termine für Ausflugsfahrten finden Sie im Veranstaltungskalender.

» Seebrücken-Ordnung


Mehr Infos über die Seebrücke
Hochzeitsangebot Die offizielle Einweihung der Seebrücke fand am Freitag, dem 08. Juni 2007 durch den Wirtschaftsminister des Landes Schleswig-Holstein, Herrn Dietrich Austermann, gemeinsam mit der Kellenhusener Bürgermeisterin Ingelore Kohlert statt.

Die drei Meter breite Stahl-Beton-Konstruktion mit einer Oberfläche und einem Geländer aus hartem zertifizierten Bongossi-Holz, liegt zwischen 2,80 und 3,70 Meter über dem Meeresspiegel. Eine lange Flaniermeile, die mit einem ausgeprägten, platzartig gestalteten Anfang vorbei an thematisch geprägten Inseln führt, bietet Raum für einzelne Aktivitäten, bis hin zu dem am Kopf liegenden „Schiff”. Selbstverständlich sind alle errichteten Anlagen und Einrichtungen behindertengerecht ausgebaut.

Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme liegen nach überschlägiger Schätzung bei rund 2.250.000 €. Die Begeisterung des Ministers und der vielen Gäste für die Erlebnis-Seebrücke mit den drei begehbaren Themeninseln war groß und verführte zu Superlativen. Für Bürgermeisterin Ingelore Kohlert entstand mit der Brücke ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, Kellenhusen touristisch fit für die Zukunft zu machen. Damit setze Kellenhusen nach dem Bau der neuen Promenade und der Umgestaltung der innerörtlichen Strassen konsequent den Weg fort, dem Ort ein "besonderes, ausdruckstarkes, schönes und trotzdem zeitgemäßes Profil zu geben".

Dass man auf der neuen Seebrücke auch in den Hafen der Ehe einfahren kann, daran erinnerte Pastor Dr. Volker Schönle. Der hatte anlässlich der Einweihung das erste Wort und stellte "das gelungene Werk menschlicher Baukunst" unter Gottes Schutz und Segen.


Historie
Historie In den Jahren vor 1911 war Kellenhusen auf zwei verschiedene Arten zu erreichen. Bis zur Ortschaft Lensahn ging eine Eisenbahnlinie und von dort wurden die Gäste mit Pferd und Wagen abgeholt.

Es bestand aber auch im Sommer schon eine Dampfschiffverbindung mit Kiel, Lübeck und Fehmarn. Die Gäste wurden in Kellenhusen „ausgebootet!”, so dass sich die Fischer mit diesem Ausbooten ein zusätzliches Stück Geld verdienen konnten.

Im Jahr 1911 bauten die Herren Rüssau und Petersen eine Dampferanlegebrücke mit einer Länge von 420 m. Kellenhusen war danach zu erreichen über Lübeck-Travemünde (Stadtbahnhof), anschließend Dampferweiterfahrt nach Kellenhusen. Aber auch weiterhin auf dem Landwege Lübeck, Neustadt, Lensahn und anschließend in der neueren Zeit durch eine Postauto-Verbindung nach Kellenhusen. Die 420 m lange Landungsbrücke ermöglichte das Anlegen der Dampfer bei jeder Witterung.

Die Brücke hatte in der Folgezeit nach 1911 mehrfach erhebliche Schäden durch Eisgang. So war in dem strengen Winter 1929 die Ostsee zugefroren. Am Ufer und auch zwischen den Jochen der Brücke türmten sich Berge von Packeis. Bei einsetzendem Tauwetter trieben die Eismassen ab und nahmen die in ihrem Drift befindlichen Teile der Brücke mit. Völlig zerstört durch Eis wurde die Seebrücke jedoch erst im Winter 1941.

1963 wurde dann die 2. Landungsbrücke mit einer Gesamtlänge von 113 m gebaut. Von dort aus fanden regelmäßige Ausflugsfahrten der Schiffsreederei Freter aus Heiligenhafen statt. Aber auch kurze Ausflüge auf Segelschiffen, mit einem Fassungsvermögen für 10 Passagiere, waren zu dieser Zeit möglich.

Der strenge Winter 1972/1973 zerstörte schließlich auch diese Brücke, die damit insgesamt nur 10 Jahre hielt.

Im Jahre 1987 wurde die 3. Seebrücke in Kellenhusen gebaut und fertiggestellt. Diese Brücke hatte eine Gesamtlänge von 140 m und war Mittelpunkt vieler Veranstaltungen. So findet seit 1987, anlässlich des Geburtstages dieser Seebrücke, das mehrtägige Seebrückenfest statt.



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