Walderlebnis
So viel zu sehen und zu erleben.

Für Euch Kinder gibt es einen Abenteuerspielplatz und jede Menge gut ausgebaute Reitwege. Also, nehmt Eure Eltern bei der Hand und erforscht unseren Wald auf eigene Faust!
Vier alte Eichen ...
In dem Kellenhusener Staatsforst gibt es - leider muss man sagen - gab es noch eine Besonderheit: Vier alte Eichen.Die älteste von ihnen, die Kroneneiche, war 1000 Jahr alt, bevor sie jetzt von einem Sturm zu Boden geworfen wurde. Der Name Kroneiche bezieht sich übrigens nicht auf die imposante Krone des Baumes, sondern darauf, dass sich auf den Ästen die Kraniche (plattdeutsch Kronich) zur Ruhe betteten.
Auch die zweite berühmte Kellenhusener Eiche, die Königseiche, kam zu Fall und kann nur noch als »Skulptur« besichtigt werden. Der Legende nach ruhte sich ein dänischer König auf seiner Reise durch Holstein eben unter diese Eiche aus und soll so Namensgeber der Königseiche geworden sein.
Nur die Wasserstandseiche und die Fünfmarkseiche sind heute noch am Leben.
Die Fünfmarkseiche ist eine alte, als Naturdenkmal geschützte Eiche. Sie befindet sich im Guttauer Gehege im Kellenhusener Forst und ist frei zugänglich. Es handelt sich um eine Stieleiche von rund 26 Metern Höhe mit einem Stammumfang von etwa 6 m, deren Alter auf 350 Jahre geschätzt wird. Die Eiche hat ihren Namen erhalten, weil sie Maximilian Dasio als Vorbild für die Gestaltung der Numismatik auf der von 1927 bis 1933 geprägten 5-Reichsmark-Münze mit dem Motiv eines „Eichbaums” diente. Die Wasserstandseiche mit dem Gedenkstein soll an die höchste Sturmflut des 19. Jahrhunderts in der Nacht vom 12. auf den 13. November 1872 erinnern.
Anlässlich der Schirmherrschaft und des Besuches des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau am 09. Oktober 1999 wurde im Kellenhusener Forst an der Kreuzung Forstmeisterlinie/Bökelsberg die Präsidenten-Eiche gepflanzt.
Im Rahmen der Hubertuswochen 2009 wurde am 10. Oktober 2009 vom Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein, Herrn Peter Harry Carstensen, eigenhändig die Ministerpräsidenten-Eiche in der "Baum-des-Jahres-Allee" gepflanzt.
Auch wenn zwei der sechs Berühmtheiten gefallen sind, lohnt ein Spaziergang durch den Erholungswald. Verlaufen kann man sich hier nicht - alle Wege sind gut ausgeschildert.
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